Stuttgart im Regen

Freitag bin ich im strömenden Regen los mit der Bahn im Nahverkehr, Ok zehneinhalb Stunden Fahrzeit sind schon eine Herausforderung aber bei dem Wetter war es eh egal, eigentlich hatte ich noch die Hoffnung dass Stuttgart eine Stadt der Sonne ist aber nein als wir, Klaus der im verregneten Frankfurt zu stieg und meine Wenigkeit, nachmittags in Stuttgart ankamen goss es genauso wie zuhause im Harz.
Mit der U‐Bahn ging es weiter in den Stadtteil Sonnenberg, dort im Hotel Harambe‐Afrika hat Klaus für uns zwei Zimmer reserviert, naja Preis für die Leistung sag ich mal grad so Ok, aber der Biergarten ist sehr schön.

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Hotel Harambe Africa

Aber was macht man in Stuttgart bei strömenden Regen? Richtig, Essen, Freitag war der Italiener dran, dasRistorante Cavallino ist sehr empfehlenswert, nette Bedienung und die Atmosphäre ebend wie man sie in einem italienischen Familienbetrieb erwartet.

Der Grund unserer Reise

Am Samstag nach einem üppigen Frühstück bei Kamps, im Hotel hatte die Frühstücksfee verschlafen, ging es zum eigentlichen Grund für unsere Wochenendreise, wir trafen uns mit einigen lieben Leuten, mit neuen und alten Freunden. Was soll ich sagen, hab mich gefreut die neuen kennenzulernen und die alten Freunde wieder zu sehen. Die Trollingerstubn bieten sich praktisch an für so eine gemütliche Runde.Am Samstagabend saßen wir dann mit der Zaubereva, sie reiste am Freitagabend mit dem PKW an, im Brauerei-Wirtshaus Sanwald „natürlich“ beim Essen zusammen.

Der Sonntag sprichwörtlich Tag der Sonne

Da Zaubereva zurück zu Ihrer Arbeit musste blieben letztendlich nur Klaus und ich übrig, da der Sonntagmorgen wettermäßig zwar sonnig aber ziemlich kalt war beschlossen wir erst das Mercedes Benz Museum und anschließend die Wilhelma zu besuchen. Den Besuch des Mercedes Benz Museum kann ich nur empfehlen, ich dacht ich kenn alle Daimler aber nee die meisten der ausgestellten Wagen kannte ich nicht und so war ich doch schon überrascht.

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Mercedes Benz Museum

Großwild und Curryworscht

Anschließend sind wir dann, wieder mit der U-Bahn, zur Wilhelma gefahren. Dort wurde Klaus von mir den Berg zum neuen Affenhaus hochgejagt oder eher gesagt hoch geschleift, da dort aber noch gebaut wurde haben wir die versprochenen Großwildtiere eher nicht gesehen. Oben auf dem Berg angekommen mussten wir feststellen das das Restaurant keine so ansprechende Auswahl hatte und so mussten wir hungernd durch den Maurischen Garten, vorbei an den Magnolien Hain und durch das Maurische Landhaus, wieder runter schleichen.

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Maurische Gärten

Unten angekommen gab es dann die wohl verdiente Currywurst und ein leckeres Sanwalder alk-freies Weizenbier. Im Wilhelma Biergarten genossen wir noch ein Stündchen die Sonne und diskutierten, Klaus hat eigentlich immer recht aber ich diskutier nun gerne, den weiteren Tagesablauf. Stadtmitte sollte es sein oder besser gesagt die Königsstraße.

Jazz & Soul

Ein kulturelles Erlebnis der besonderen Art war dann ein, von uns spontan besuchtes, zu kurzes  Jazz-Konzert am Musikpavillon des Schlossplatzes.
Dort präsentierte der bekannte Jazz-Musiker Wolfgang Schmid sein Funk, Jazz & Soul Ensemble der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart.

Musik Pavillion Schloßplatz

Musik Pavillion Schloßplatz

Der krönende Abschluss dieses Tages war ein Kulinarisches Speisen im Sanwalder Wirtshaus, Klaus mit einen gebackenem Camembert auf frittierter Petersilie und zum Dessert ein Eis, ich gab mich mit einer guten Portion schwäbische Maultaschen zufrieden. Dazu ein frisches Sanwalder Weizen

Abschied und Regen

Der Montag brachte uns erst mal wieder Regen aber es war der Tag unseres Abschied und so fuhr Klaus in den Ruhrpott und ich der Sonne entgegen in den Harz.

Fazit 

Stuttgart ist zwar eine Stadt Hügel aber durch das gut ausgebaut Öffentliche Nahverkehrsnetz durchaus auch für mobilitätseingeschränkte Personen zu empfehlen. Für kulinarische Gelüste bietet Stuttgart für jeden Geschmack etwas an und das kulturelle Leben kommt nicht zu kurz

Veröffentlicht von

Über 25 Jahre in der Transportbranche, 3 Jahre IT-Branche, 10 Jahre Gastronomie. Gelebt in Spanien, Portugal und Marokko. Zuhaus bin ich im Harz, Germany. Hier auf diesem Blog möchte ich über meine Heimat und Erlebnisse in der selbigen schreiben.

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